1 Suchmaschinenmarketing (SEM) und Google
1.2 Die Grundidee des Suchmaschinenmarketings …………………………………………….. 52
1.2.1 Push-Marketing vs. Pull-Marketing ………………………………………………………. 53
1.2.2 Suchmaschinenoptimierung (SEO) ………………………………………………………. 54
1.2.3 Bezahlte Suchergebnisse – Anzeigen mit PPC (SEA) …………………………… 57
1.2.4 SEO vs. SEA – was ist besser? …………………………………………………………………. 58
1.3 Die Google-Revolution ………………………………………………………………………………………… 64
1.3.1 Google Ads, die Grundlage des Google-Systems ………………………………… 66
1.3.2 Für das Ranking bieten: Anzeigenpositionen als Auktionsmodell …… 66
1.3.3 Qualität ist wichtig: Anzeigenrelevanz beachten ………………………………. 67
1.3.4 Der Google Ads Discounter ……………………………………………………………………. 68
1.3.5 Der Qualitätsfaktor nimmt Einfluss auf die Platzierung …………………… 69
1.3.6 Das Budget – Was kostet Google Ads? ………………………………………………… 71
1.3.7 Lokal, regional, global – die Welt als Markplatz für Ihr Geschäft ……… 73
1.3.8 Google Ads, mehr als nur SEM: Image, Video und Rich Media …………. 74
1.3.9 Werbung in verschiedenen Google-Netzwerken ……………………………….. 76
1.4 Die Grenzen des Suchmaschinenmarketings …………………………………………………. 78
1.5 Fazit …………………………………………………………………………………………………………………………. 78
1.6 Checkliste ……………………………………………………………………………………………………………….. 78
4 Ihre erste Google-Ads-Kampagne
4.1 Bevor Sie beginnen ………………………………………………………………………………………………. 231
4.1.1 Bereit für Google Ads? Die finale Checkliste ……………………………………….. 231
4.1.2 Namenskonventionen ……………………………………………………………………………. 233
4.2 Grundlegende Einstellungen – Landing Page nicht vergessen………… 235
4.2.1 Kampagnenziele ……………………………………………………………………………………… 238
4.2.2 Kampagnentypen ……………………………………………………………………………………. 240
4.2.3 Conversion-Zielvorhaben (Conversions) ………………………………………………. 243
4.2.4 Gebote (Gebotsstrategie) ………………………………………………………………………. 245
4.2.5 Werbenetzwerk (Suchnetzwerk-Partner und Displaynetzwerk
hinzufügen) ……………………………………………………………………………………………… 246
4.2.6 Standorte ………………………………………………………………………………………………….. 249
4.2.7 Sprachen …………………………………………………………………………………………………… 257
4.2.8 Zielgruppen ……………………………………………………………………………………………… 259
4.2.9 Weitgehend passende Keywords ………………………………………………………….. 259
4.2.10 Start- und Enddatum ……………………………………………………………………………… 260
4.2.11 Werbezeitplaner ……………………………………………………………………………………… 260
4.2.12 Anzeigenrotation …………………………………………………………………………………….. 261
4.2.13 Weitere Einstellungen ……………………………………………………………………………. 261
4.3 Anzeigengruppen und Anzeigen ………………………………………………………………………. 262
4.3.1 Kampagnen und Anzeigengruppen strukturieren ……………………………… 262
4.3.2 Der Anzeigengruppenname …………………………………………………………………… 267
4.3.3 Keywords ………………………………………………………………………………………………….. 268
4.3.4 Anzeigentexte …………………………………………………………………………………………. 269
4.3.5 Anzeigen-Assets ………………………………………………………………………………………. 278
4.4 Budget …………………………………………………………………………………………………………………….. 280
4.5 Überprüfung ………………………………………………………………………………………………………….. 282
4.6 Keywords ………………………………………………………………………………………………………………… 284
4.6.1 Keyword-Recherche ………………………………………………………………………………… 284
4.6.2 Die Keyword-Optionen …………………………………………………………………………… 286
4.6.3 Auszuschließende Keywords in der Praxis …………………………………………… 294
4.6.4 Keyword-Eingabe in der Praxis ……………………………………………………………… 301
4.7 Fazit …………………………………………………………………………………………………………………………. 303
4.8 Checkliste ……………………………………………………………………………………………………………….. 305
19 Die größten Google-Ads-Fehler
19.1 Falsche Keyword-Vorgaben – Ego-Keywords ………………………………………………… 861
19.2 Die Werbeausrichtung ist zu allgemein ………………………………………………………….. 863
19.2.1 Zu allgemeine Keywords ………………………………………………………………………… 863
19.2.2 Zu große Zielregion …………………………………………………………………………………. 864
19.2.3 Zu breite zeitliche Ausrichtung …………………………………………………………… 865
19.2.4 Zu viele Keywords in einer Anzeigengruppe ……………………………………… 865
19.3 Messen vergessen – Google Ads im Blindflug ……………………………………………… 866
19.4 Das Ziel aus den Augen verloren? …………………………………………………………………… 868
19.5 Falsche Zielvorgaben: Besucher statt Kunden …………………………………………….. 869
19.6 Thema verfehlt – die Wahl der richtigen Landing page …………………………….. 869
19.7 Ist Design wichtiger als Usability? ………………………………………………………………….. 870
19.8 Fazit ……………………………………………………………………………………………………………………….. 871
19.9 Checkliste zur Fehlervermeidung in Google Ads …………………………………………. 872
SEO & SEA =Suchmaschinenmarketing. Die arbeiten zusammen.
Der Begriff Suchmaschinenmarketing beschreibt die Möglichkeit, mithilfe einer Suchmaschine im Internet interessierte, potenzielle Kunden auf die eigene Website zu leiten. In einem zweiten Schritt sollten dann die Besucher auf der eigenen Webseite in Interessenten oder noch besser in Kunden umgewandelt werden.
1.4 Die Grenzen des Suchmaschinenmarketings
Suchmaschinenmarketing ist ein wichtiger Bestandteil des Online-Marketings, aber es hat auch seine Grenzen. Mithilfe der Suchmaschinen können Sie zwar neue potenzielle Kunden auf Ihre Webseite lenken, Sie haben aber keine Garantie, dass aus den Webseitenbesuchern dann auch echte Kunden werden.
Die Bedeutung von Suchmaschinen für den Kaufvorbereitungsprozess ist natürlich sehr groß, aber nicht jeder Webseitenbesucher bestellt dann auch online. Darum ist es manchmal schwierig, den gesamten Weg des Kunden (die Customer Journey) von der Suchmaschine bis
zum Kauf zu verfolgen. Fokus: https://cimdataseo.warrenlainenaida.de/tag-1-einfuehrung-seo-kapitel-1-3/#unterrichsplan-3
Ein weiteres Problem des Suchmaschinenmarketings besteht darin, dass Suchmaschinen nur Traffic auf die Webseite bringen können, wenn die passenden Suchbegriffe, das Produkt oder die Dienstleistung auch bekannt sind oder wenn der Suchende vermutet, dass es eine bestimmte Lösung für sein Problem gibt.
Unbekannte bzw. neue Produkte, die noch nicht so bekannt sind, werden selten oder gar nicht bei Google gesucht. Hier versagt dann das Medium Suchmaschine. Für diese Produkte müssen andere Strategien entwickelt werden. Bei unbekannten Produkten ergibt es z. B. eher Sinn, entsprechende Werbung auf thematisch passenden Seiten mithilfe von Image-Anzeigen oder Videoclips zu präsentieren. So kann dann mithilfe der Push-Strategie ein Bedürfnis für ein bestimmtes Produkt geschaffen werden.

Nicht Vergessen
Werbung bei Google Ads beruht auf drei Prinzipien: Relevanz, Kontrolle und Ergebnisse.
Unternehmensziele erreichen mit SEA
Umsatz steigern
Sie erzielen mehr Verkäufe: online, über eine App, im Geschäft oder telefonisch.
Leads generieren
Sie regen Nutzer zu Interaktionen an und erzielen so mehr Conversions.
Mehr Websitezugriffe
Sie motivieren potenzielle Kunden, Ihre Website zu besuchen.
Kaufentscheidungen beeinflussen
Sie regen Nutzer dazu an, sich Ihre Produkte und Dienstleistungen anzusehen.
Markenbekanntheit steigern
Sie erreichen eine breite Zielgruppe und erhöhen Ihre Präsenz.
Tabelle 19.1 Checkliste zur Fehlervermeidung
Genaue Zielvorgaben erstellt?
Zwischenziele formuliert?
Zielgruppe analysiert?
Keyword-Optionen eingestellt?
Liste mit auszuschließenden Keywords eingepflegt?
Kampagnen räumlich begrenzt?
Kampagnen zeitlich begrenzt?
Anzeigengruppen fein unterteilt?
Keywords und Landing page abgeglichen?
Anzeigentexte und Landing page abgeglichen?
Klicktest für Landing page durchgeführt?
Monatliche Kontrolle der Kontostatistik geplant?
E-Mail-Versand monatlicher Google-Ads-Berichte erstellt?
Monatliche Optimierung geplant?
- Was ist Ihr Ziel?
- (Geschäft und Marketing)
- Woran werden Sie den Erfolg messen? KPIs?
- Was bieten Sie an?
- Für wen?
- Warum wollen sie es?
- (Welches Problem lösen Sie? Wie wird sich ihr Leben dadurch verbessern?
- Wo sind sie? (wozu sind sie fähig? – Kontext)
- Wie wollen sie es haben?
Eine umsetzbare und messbare Strategie nicht aus den Augen verlieren
Google Ads – SEA
Werbung bei Google Ads beruht auf drei Prinzipien: Relevanz, Kontrolle und Ergebnisse.
Relevanz
Mit Google Ads erreichen Sie die richtigen Nutzer mit der richtigen Botschaft zum richtigen Zeitpunkt.
Kontrolle
Mit Google Ads haben Sie vollständige Kontrolle über Ihr Budget.
Ergebnisse
Sie bezahlen nur, wenn jemand eine Conversion ausführt und z. B. auf eine Anzeige klickt oder bei Ihrem Unternehmen anruft.
Google Ads Vorbereitung / Buch Kapital 2
Google Ads Checkliste
Tabelle 2.3 Google-Ads-Vorbereitungen – die Checkliste
- Ich habe meine Ziele notiert.
- Ich habe meine Zielgruppe(n) bestimmt.
- Ich habe die Bedürfnisse/Wünsche meiner Zielgruppe analysiert.
- Ich habe meine Zielregion(en) festgelegt.
- Ich habe eine Liste mit passenden Keywords erstellt.
- Ich habe eine Liste mit auszuschließenden Keywords erstellt.
- Ich habe die Vorteile meiner Produkte/Dienstleistungen notiert.
- Ich habe eine Liste mit meinen Serviceleistungen erstellt.
- Ich habe eine Liste mit meinen Call-to-Actions erstellt.
- Ich kenne meine Landing pages bzw. habe eine Landing page erstellt.
- Ich habe alle benötigten Conversion-Zielvorhaben angelegt.
- Ich habe Schätzungen zum Werbebudget durchgeführt.
- Ich weiß, welches Werbebudget zur Verfügung steht.
- Ich habe die richtige Gebotsstrategie für meine Kampagne festgelegt.
Strategie – Vorbereitung – Umsetzung – Optimierung
Strategie
- Ziele definieren: Was bzw. wen will ich mit Google Ads erreichen?
- Erfolgsmessung: Mit welchen Kennzahlen messe ich meinen Erfolg?
Nach dieser grundlegenden strategischen Entscheidung sammeln wir nun Informationen für die präzise Zielgruppendefinition und die passenden Keywords. Dazu lassen wir uns von Google und Mitbewerberseiten inspirieren.
Vorbereitung
- Zielgruppendefinition über verschiedene Recherche-Quellen
- Suchbegriffe Googlen und über den Keyword-Planer finden
- Seiten und Anzeigen der Wettbewerber analysieren
- auszuschließende Keywords definieren
- Google-Ads-Budget festlegen
Umsetzung
Nachdem klar ist, wen wir wo mit welchen Begriffen abholen, erfolgt die Umsetzung der einzelnen Schritte bis zur fertigen Anzeige:
- zielgruppenspezifische Landing page mit passenden Keywords erstellen
- Tracking für die Ziele auf der Webseite einbauen
- den passenden Kampagnen-Typ wählen und einstellen
- Anzeigengruppen definieren
- Anzeigentexte passend zur Landing page erstellen
- Anzeigenerweiterungen festlegen
Optimierung
Nachdem die Anzeigen passend zu der Landingpage nun mit dem definierten Budget angelaufen sind, ist es wichtig, regelmäßig ihre Leistung zu kontrollieren und bei Bedarf anzupassen. Das ermöglicht es uns, im Laufe der Zeit immer günstigere Anzeigenpreise zu realisieren und bessere Conversion-Raten zu erzielen. Und genau da fängt Google Ads an, erst so richtig Spaß zu machen!

Welche Google Ads Kampagnen Gibt es?

Google Ads Kampagnentypen
Suchanzeigen https://www.google.com/intl/de/search/howsearchworks/our-approach/ads-on-search/
Suchanzeigen werden neben Google-Suchergebnissen oder auf anderen Google-Partnerwebsites wie YouTube ausgeliefert, wenn Nutzer nach Unternehmen wie Ihrem suchen.
Mithilfe einer Suchkampagne sorgen Sie dafür, dass potenzielle Kunden Ihr Unternehmen finden, sich Ihre Produkte ansehen und entsprechend agieren.
Anzeigentexte sind … Präzise, zielgerichtet, und überzeugend
- zeigen Besondere Stärken (USP)
- (kaufabsicht) Preise und Angebote
- (CTA call to action) Konkrete Handlungsaufforderungen
- Keywörter aus der Suchanfrage (reichweite= weitgehend passend / relevanz=genau passend)
- mit der Zielseite abgestimmt
(Klingt wie SEO, oder?)
Google-Anzeigen aus Google SERPs machen
Nehmen Sie die von Google generierten SERPs, die mit den Keywords übereinstimmen.
Verwenden Sie diese, um mit der Google Ads – Pro Keyword Group eine AdGruppe zu generieren.
Führen Sie A/B-Tests durch, indem Sie in Analytics Tests für wechselnde Seitentitel und für Anzeigenklicks einrichten.

Nicht Vergessen
Die drei wichtigsten Komponenten einer Google-Suchanzeige sind: Ausrichtung, Anzeigenformate und Gebotsstrategien
Ausrichtung
Die Ausrichtung bestimmt, wo und wem Ihre Anzeigen angezeigt werden. Dies kann basierend auf Keywords, Interessen, Demografie oder Platzierungen erfolgen, je nach Kampagnentyp.
Anzeigenformate
- Textanzeigen: Bestehen nur aus Wörtern, erscheinen in Suchergebnissen
- Responsive Anzeigen: Passen sich automatisch an verfügbare Werbeflächen an
- Bildanzeigen: Visuelle Darstellung von Produkten oder Dienstleistungen
Gebotsstrategien
Die Wahl der Strategie hängt von Ihren spezifischen Kampagnenzielen und Ihrer Erfahrung mit Google Ads ab.
- Manuelle CPC: Sie setzen Gebote selbst fest
- Maximale Klicks: Automatisch optimiert für mehr Klicks
- Conversions maximieren: Zielt auf möglichst viele Conversions ab
- Ziel-CPA: Optimiert für Conversions zu einem bestimmten Preis
- Ziel-ROAS: Fokussiert auf Umsatzmaximierung bei gegebenen Werbeausgaben
Displayanzeigen (kein Keywörter) https://support.google.com/google-ads/answer/2404190?hl=de
Google Displayanzeigen können in einem Netzwerk von mehr als 2 Millionen Websites und Apps ausgeliefert werden und erreichen 90 % der Internetnutzer. Ihre Anzeigen werden auf Inhalte abgestimmt, die zu Ihrem Unternehmen oder zu den Interessen Ihrer Kunden passen.
Videoanzeigen (kein Keywörter) https://support.google.com/google-ads/answer/2375464?hl=de
Mit Videoanzeigen erzielen Sie eine hohe Reichweite und gewinnen die Aufmerksamkeit der richtigen Zielgruppe. Die Anzeigen können eigenständig oder in anderen Videos auf YouTube sowie auf Websites und in Apps des gesamten Google Netzwerks ausgeliefert werden. Und Sie bezahlen nur, wenn Nutzer sich die Anzeigen ansehen.
Shopping-Anzeigen (kein Keywörter) https://support.google.com/google-ads/answer/2454022?hl=de
Shopping-Anzeigen sind bei Google-Shopping neben den Suchergebnissen und neben Text- und responsiven Anzeigen zu sehen. Damit liefern Sie potenziellen Kunden detaillierte Informationen über Ihr Angebot – noch bevor sie auf die Anzeige klicken.
Benötigt: Google Merchant Center https://www.google.com/intl/de_de/retail/
Smarte Kampagnen (kein Keywörter) https://support.google.com/google-ads/answer/7459814?hl=de
Mit smarten Kampagnen – einer effizienten und einfachen Werbelösung von Google für kleine Unternehmen – können Sie Nutzer in entscheidenden Momenten auf Ihr Angebot aufmerksam machen. Google Business Profil verknüpft.
Performance Max-Kampagnen (kein Keywörter) https://support.google.com/google-ads/answer/10724817?hl=de
Dieser automatisierte Kampagnentyp Performance Max basiert auf Zielvorhaben und ist darauf ausgelegt, dass Werbetreibende in einer einzigen Kampagne auf das gesamte Google Ads-Inventar zugreifen können.
Discovery-Kampagnen/ Demand Gen (kein Keywörter) https://support.google.com/google-ads/answer/9904013?hl=de&sjid=593765846768411359-EU
Discovery-Anzeigen sind zusammen mit feedbasierten Inhalten in den Feeds „YouTube-Startseite“ und „Empfohlene Videos“, in Gmail sowie in Discover zu sehen.
Bei diesem Kampagnentyp werden zahlreiche Signale für Zielgruppen und Nutzerabsicht miteinander verknüpft. So können Sie mit einer einzigen Google Ads-Kampagne visuell ansprechende, inspirierende und personalisierte Anzeigen potenziellen Kunden präsentieren, die Interesse an Ihrer Marke und entsprechenden Interaktionen haben.
(Etwas) Wichtig: Keywörter – Google Ads und SEO (Buch 3 & 4.6)
4.6.2 Die Keyword-Optionen
- Absicht: was kaufen oder was wissen? des-menschen-absicht-suche-und-seo
- Keywort Recherche: tag-3-keywoerter/
- PPC vs Organische Keywörter: organic-vs-ppc-keywords.xlsx
weitgehend passend (engl. Broad Match)
passende Wortgruppe (engl. Phrase Match)
genau passend (engl. Exact Match)
auszuschliessende Keywords (engl. Negative Match)

Recherchieren Sie ausgiebig, aber halten Sie Ihre erste Keyword-Liste relativ klein (max 3 besser 1 oder 2). Diese kann später immer noch ergänzt werden.
Mit dem Google Ads Keyword-Planer Keywords für Ihre Kampagne finden: https://ads.google.com/intl/de_de/home/tools/keyword-planner
Wenn die Keywords zu den Produkten oder Dienstleistungen nicht richtig funktionieren, sollten Sie auch immer einmal einen anderen Blickwinkel wählen. Was sind die Probleme und Bedürfnisse Ihrer Kunden? Gibt es dazu passende Suchbegriffe?
Anfangs können Sie mit der Keyword-Option Weitgehend passend starten, um erste Erfahrungen zu sammeln. Allerdings sollten Sie auf Grundlage Ihrer Statistiken relativ schnell einzelnen Keywords die restriktiveren Optionen Passende Wortgruppe oder Genau passend zuweisen, um nicht unnötig Werbebudget zu verschenken.
Halten Sie die Anzahl der Keywords in Ihren Anzeigengruppen klein, und erstellen Sie lieber neue, thematisch passende Anzeigengruppen. Ich empfehle 5 Keywords pro Anzeigengruppe.
Weitgehend passend
Mit der Option „Weitgehend passend“ wird die Anzeige bei stärker voneinander abweichenden Suchanfragen der Nutzer ausgeliefert.

Mit weitgehend passenden Keyword-Optionen werden unter anderem alle Suchanfragen erfasst, die auf enger gefassten Keyword-Optionen basieren.
Das bedeutet, dass ein Keyword vom Typ „Passende Wortgruppe“ für alle Suchanfragen als genau passendes Keyword gilt.
Ein „weitgehend passendes“ Keyword:
- Erfasst automatisch viele ähnliche Suchanfragen
- Deckt verschiedene Varianten einer Suchanfrage ab
- Ermöglicht, mehrere Keywords mit einer Einstellung abzudecken
- Spart Zeit bei der Anzeigengestaltung
Beispiel:
- Keyword „Schuhe kaufen“
- Zeigt Anzeige auch bei „rote Schuhe“, „Schuhe online“ etc.
Sie haben bei einer weitgehend passenden Keyword-Option daher dieselben Vorteile wie bei mehreren Keyword-Optionen, ohne Keywords wiederholen zu müssen.
ABER weitgehend passende Keywords können aus folgenden Gründen eine schlechte Strategie sein:
- Fehlender Kontext: Tools erfassen möglicherweise nicht die Nuancen der Nutzerabsicht hinter Suchanfragen.
- Irrelevante Klicks: Lockt möglicherweise Nutzer an, die nicht wirklich an Ihrem Produkt interessiert sind.
- Geringere Relevanz: Exakt passende Keywords erzielen oft bessere Klickraten und Conversions.
- Verschwendetes Budget: Irrelevante Klicks können das Werbebudget aufbrauchen, ohne Verkäufe zu generieren.
- Ständige Überwachung nötig: Regelmäßige Überprüfung und Ausschluss irrelevanter Suchbegriffe als negative Keywords erforderlich.
Ein ausgewogener Ansatz mit einer Mischung verschiedener Keyword-Typen ist normalerweise effektiver.
Passende Wortgruppe
Bei der Keyword-Option „Passende Wortgruppe“ werden mehr Suchanfragen berücksichtigt als bei der Option „Genau passend“ und weniger als bei der Option „Weitgehend passend“.

Genau passend
Mit der Option „Genau passend“ schränken Sie die Übereinstimmung mit Suchanfragen ein.

Auszuschließende Keywords
Mit auszuschließenden Keywords können Sie Suchbegriffe aus Kampagnen ausschließen und sich auf die Keywords konzentrieren, die für Ihre Kunden relevant sind.
Als Teil Ihrer Strategie: Auswahl der Keywörter für Google Ads Schritt für Schritt

1. Verstehen Sie, was ein gutes Keywort oder eine gute Phrase ausmacht
Schlüsselwörter und Phrasen sollten sehr spezifisch und relevant für Ihr Angebot sein. Wenn jemand Ihre Schlüsselwörter in Google eingibt, sollte er genau nach einem Unternehmen wie dem Ihren suchen. Daher sind die Personen, die auf Ihre Anzeige klicken, bereits dazu geneigt, bei Ihnen zu kaufen.
2. Fragen Sie sich, welche Keywörter Ihre Kunden verwenden werden
Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Kunden. Wenn sie nach einem Produkt oder einer Dienstleistung wie der Ihren suchen, welche Wörter und Ausdrücke würden sie dann bei Google eingeben? Simon Guest, Leiter des Performance Marketing bei Zeal, sagt: „Bieten Sie auf Ihre Markenbegriffe. Sie sind billig, lassen sich gut konvertieren, schützen vor der Konkurrenz und helfen Ihrem Suchmaschinenranking wirklich. Was gibt es da nicht zu lieben?“
3. Verwenden Sie spezifische und gezielte Keywörter
Vermeiden Sie die Verwendung zu allgemeiner Begriffe oder Wörter. Lassen Sie sich nicht dazu verleiten, Schlüsselwörter hinzuzufügen, die nichts mit Ihrer Anzeige zu tun haben, aber viel Traffic generieren. Die Menschen, die Sie ansprechen, werden sich nicht für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung interessieren, die Kosten werden höher sein und es könnte sich negativ auf Ihr Unternehmen auswirken.
Einzelne Schlüsselwörter sind oft zu allgemein, während längere Phrasen in der Regel gezielter sind. So ist z. B. die Lieferung von Bio-Gemüsekisten ein spezifischer Begriff, der genau die richtigen Kunden für einen Bio-Gemüse-Lieferdienst anzieht. Die Verwendung dieser Schlüsselwörter einzeln oder in anderen Kombinationen kann weit weniger erfolgreich sein.
4. Führen Sie verschiedene Varianten Ihrer Keywörter auf
Ihre Kunden verwenden möglicherweise unterschiedliche Begriffe für Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung. Führen Sie daher immer Variationen Ihrer Schlüsselwörter auf. Dazu können umgangssprachliche Begriffe, Synonyme (wie Shop und Store), Produktnamen und Seriennummern, alternative Schreibweisen sowie Singular- und Pluralversionen gehören. Sie können sogar gängige Rechtschreibfehler auflisten.
5. Verwenden Sie das Keywort-Tool von Google, um Ideen zu erhalten
Um Ideen für Keywords zu erhalten und Ihre Liste zu erweitern, können Sie den Google Ads Keyword Planner verwenden https://ads.google.com/intl/de_de/home/tools/keyword-planner.
Sie müssen lediglich ein Wort, einen Satz oder eine Webseite eingeben, die mit dem Thema Ihrer Anzeige in Zusammenhang steht, und dann relevante Keywords aus den Ergebnissen auswählen. Sobald das Tool einige erste Ideen geliefert hat, können Sie die besten davon nutzen, um noch spezifischere Ideen zu entwickeln.
Wenn Sie viele Schlüsselwörter haben, kann es eine gute Idee sein, separate Kampagnen zu erstellen, die sich auf einige wenige, eng fokussierte Schlüsselwörter beziehen.
6. Sprach- und Standort-Targeting
Sie können die Einstellungen für Sprache und Standort ändern, um sicherzustellen, dass Ihre Anzeigen bei den richtigen Personen erscheinen. Achten Sie immer darauf, dass Ihr Standort-Targeting den Ort widerspiegelt, an dem Sie geschäftlich tätig sind. Je nachdem, wo sich Ihre Kunden befinden, können Sie Gebiete, Länder, Regionen, Städte oder sogar kleinere Einzugsbereiche festlegen.
Individuelles Targeting kann sehr präzise sein. Ihre Anzeige wird nur Personen in dem von Ihnen festgelegten Gebiet angezeigt, z. B. allen Personen im Umkreis von zehn Meilen um Ihr Geschäft. Dies ist zum Beispiel ideal für lokale Geschäfte oder Restaurants.
7. Verstehen Sie die Optionen für den Keywort-Abgleich – Keywort Matching Options
Google bietet mehrere Möglichkeiten, Keywords zuzuordnen. Die Art und Weise, wie Sie die Interpunktion bei der Eingabe Ihrer Keywords verwenden, gibt an, welche Art der Übereinstimmung Sie wünschen.
Die breite Übereinstimmung ist die Standardeinstellung von Google für alle Keywords. Ihre Anzeigen können ausgelöst werden, wenn jemand nach Wörtern sucht, die mit Ihren Keywords in Verbindung stehen. Wenn Ihre Keywords zum Beispiel Gartengestaltung und -pflege sind, kann Ihre Anzeige erscheinen, wenn jemand „Gartenpflege“ eingibt. Auch Variationen wie Synonyme (z. B. shop/store) sowie Singular- und Pluralformen können Ihre Anzeigen auslösen. Sie müssen keine Interpunktion verwenden, um anzugeben, dass ein Schlüsselwort broad-matched ist.
„Genau passend“ (Exact Match) Die Suchanfragen müssen mit Ihrem Schlüsselwortsatz identisch sein oder eine enge Abwandlung davon darstellen (z. B. mit der gleichen Bedeutung oder mit den Wörtern in einer anderen Reihenfolge). Um eine exakte Übereinstimmung zu erhalten, setzen Sie Ihren [Schlüsselwortsatz] in eckige Klammern. Bei exakter Übereinstimmung können Sie höhere Klickraten (CTRs) erzielen, da Ihre Anzeige nur bei Suchanfragen erscheint, die für Ihren Schlüsselwortsatz relevant sind.
„Passende Wortgruppe“ (Phrase Match) Ihre Anzeige erscheint nur, wenn jemand einen Satz eingibt, der mit Ihrem gesamten Suchbegriff übereinstimmt – z. B. Gartengestaltung und -pflege“. Wenn also jemand „Gartengestaltung und -pflege“ eingibt, wird Ihre Anzeige geschaltet. Verwenden Sie Anführungszeichen, um darauf hinzuweisen, dass Ihre „Schlüsselwörter“ mit einem bestimmten Satz übereinstimmen sollten.
„Weitgehend passend“ (Broad Match) Sie geben ein oder mehrere Wörter an, indem Sie ein Pluszeichen vor jedes Wort setzen. Ihre Anzeige wird nur für Suchanfragen angezeigt, die diese Wörter oder enge Variationen davon enthalten (z. B. falsche Schreibweisen oder Pluralformen).
„Auszuschließende Keywords“ (Negative Keywörter) Mit auszuschließenden Keywords können Sie Suchbegriffe aus Kampagnen ausschließen und sich auf die Keywords konzentrieren, die für Ihre Kunden relevant sind.
Keywort-Match-Types für eine Bio-Wein-Kampagne bei Google Ads
Exakte Übereinstimmung (Exact Match):
- organischer wein
- naturwein kaufen
- bio weißwein
- bio rotwein
Wortgruppen-Übereinstimmung (Phrase Match):
- bio wein online bestellen
- naturwein aus deutschland
- bio wein angebot
- veganer bio wein
- bio wein versand
Broad Match:
- naturweine bestellen
- organische weine
- weinhandel bio
- nachhaltige weingüter
Negative Keywörter:
- günstig
- billig
- discounter
8. Verknüpfen Sie alles miteinander
Google belohnt Relevanz: Es geht nicht nur darum, für einen Platz an der Spitze der Liste zu bezahlen. Daher sollten Ihre Schlüsselwörter eng mit dem Wortlaut Ihrer Pay-per-Click-Anzeige verknüpft sein. Diese wiederum sollten mit den Wörtern und Ausdrücken übereinstimmen, die Sie auf der Landing Page Ihrer Website verwenden, zu der die Anzeige verlinkt.
Fokus: Was ist eine Landing Page?
Es gibt zwei sehr wichtige Seiten auf deiner Website. Die erste ist die Landing Page. Die zweite Art von Seite ist eine Content-Hub-Seite.
Landing Page für Conversions (Ich möchte was tun) vs Organic ergebnise (Ich möchte was wissen)
Spenden Landing Page: https://effektiv-spenden.org
https://www.verivox.de/lp/sea/auto-versicherung/ (mit Anzeige verbunden)
Organic: https://www.verivox.de/kfz-versicherung/
https://www.allianz.de/auto/kfz-versicherung (mit Anzeige verbunden)
Organic: https://www.allianz.de/auto/kfz-versicherung/
- Warum ist eine „Dankeseite“ für das Conversion-Tracking wichtig?
- Wie können wir sie nutzen, um einen Mehrwert zu schaffen?
- Was ist der Vorteil – und der Nachteil – einer „ungekoppelten“ Landing Page?
Nicht Vergessen
Drei Faktoren beeinflussen die Anzeigenqualität einer Suchanzeige zum Zeitpunkt der Auktion: Anzeigenrelevanz, Voraussichtliche Klickrate, und Benutzerfreundlichkeit auf der Landing Page der Anzeige

Eine klare Werteposition auf einer Landing Page bietet mehrere wichtige Vorteile
Eine effektive Werteposition auf der Landing Page ist somit ein Schlüsselelement für den Erfolg von Online-Marketing-Kampagnen und die Generierung von Leads und Conversions.
- Schnelles Verständnis: Besucher können sofort erfassen, was das Angebot oder Produkt ihnen bietet und wie es ihre Probleme löst.
- Erhöhte Relevanz: Eine präzise Werteposition spricht die Zielgruppe direkt an und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf der Seite bleiben und interagieren.
- Verbesserte Conversion-Rate: Durch die klare Kommunikation des Nutzens steigt die Chance, dass Besucher die gewünschte Aktion ausführen.
- Stärkere Differenzierung: Eine gut formulierte Werteposition hebt das Angebot von Wettbewerbern ab und betont die Alleinstellungsmerkmale.
- Gesteigerte Glaubwürdigkeit: Indem der spezifische Wert für den Kunden hervorgehoben wird, wird Vertrauen aufgebaut.
- Fokussierte Botschaft: Eine klare Werteposition hilft, die Seite auf das Wesentliche zu konzentrieren und Ablenkungen zu minimieren.
- Bessere User Experience: Besucher finden schnell die relevanten Informationen, was zu einer positiven Nutzererfahrung führt.
- Unterstützung der SEO: Eine präzise Werteposition kann dazu beitragen, dass die Seite für relevante Suchbegriffe besser gefunden wird.