Überblick Funktionen in Google Ads

NEW TOOLS

Der Google Ads Editor kann kostenlos heruntergeladen werden und bietet viele praktische Funktionen (z. B. Offlinenutzung, Bulk-Änderungen), die Ihnen die Arbeit erleichtern. https://business.google.com/de/ad-tools/google-ads-editor

Den Keyword-Planer effektiv verwenden. Kontrolieren & ergänzen von dein Keywörter! https://business.google.com/de/resources/articles/using-google-ads-keyword-planner

Keyword-Vertiefung & Anzeigen-Optimierung

Modulziel: Die Teilnehmenden erweitern das Tag-3-Konto um ein durchdachtes Keyword-Set (inkl. Ausschlüssen) und optimieren die am Vortag erstellte Suchanzeige anhand echter Performance-Logik.

12 Navigation im Google-Ads-Konto
12.1 Die Google-Ads-Struktur …………………………………………………………………………………….. 536
12.1.1 Das Hauptmenü – die erste Navigationsebene ………………………………….. 537
12.1.2 Das Abschnittsmenü – die zweite Navigationsebene ……………………….. 540
12.1.3 Detailansicht der Kampagnen ………………………………………………………………. 543
12.2 Empfehlungen: Google macht Vorschläge …………………………………………………….. 543
12.2.1 Vorschläge zu neuen, relevanten Anzeigengruppen ………………………….. 545
12.2.2 Vorschläge zu neuen Keywords …………………………………………………………….. 546
12.2.3 Vorschläge zu Geboten für obere Positionen ……………………………………… 546
12.3 Tools und die Verwaltung des Google-Ads-Kontos ……………………………………… 547
12.3.1 Zielvorhaben ……………………………………………………………………………………………. 548
12.3.2 Tools ………………………………………………………………………………………………………….. 548
12.3.3 Abrechnung ……………………………………………………………………………………………… 551
12.3.4 Verwaltung ………………………………………………………………………………………………. 556
12.4 Fazit …………………………………………………………………………………………………………………………. 560

3 Keywords
3.1 Das optimale Keyword-Set ………………………………………………………………………………… 169
3.1.1 Brainstorming ………………………………………………………………………………………….. 171
3.1.2 Textverarbeitung und Tabellenkalkulation …………………………………………. 174
3.2 Die Keyword-Recherche ……………………………………………………………………………………… 177
3.2.1 Keyword-Quellen im Unternehmen …………………………………………………….. 181
3.2.2 In der Branche ………………………………………………………………………………………….. 189
3.2.3 Kunden als Keyword-Quelle ………………………………………………………………….. 192
3.2.4 Google Suggest ……………………………………………………………………………………….. 195
3.2.5 Externe Tools zur Keyword-Recherche …………………………………………………. 207
3.2.6 Keyword-Recherche und ChatGPT ………………………………………………………… 213
3.2.7 Fazit zur Keyword-Recherche ………………………………………………………………… 219
3.3 Die Keyword-Gruppierung …………………………………………………………………………………. 219
3.3.1 Gruppierung nach Suchabsicht …………………………………………………………….. 220
3.3.2 Gruppierung nach Suchtiefe …………………………………………………………………. 226
3.3.3 Die richtige Gruppierung als Erfolgsfaktor ………………………………………….. 227
3.4 Fazit …………………………………………………………………………………………………………………………. 227
3.5 Checkliste ……………………………………………………………………………………………………………….. 228

Tag 4: Keyword-Vertiefung & Anzeigen-Optimierung

Statt einer neuen Kampagnen-Simulation direkt am eigenen Ergebnis aus Tag 3 arbeiten – das macht den Lernbogen des Kurses spürbar:

Kampagnen-Settings-Check
Buchbezug: Kap. 12.1, 12.3.4

  • Standort-Targeting prüfen: „Präsenz“ vs. „Präsenz oder Interesse“ – Streuverluste erkennen und korrigieren
  • Netzwerke kontrollieren (Display versehentlich aktiv?)
  • Zielgruppensegmente auf „Beobachtung“ setzen

Google Ads:

  • Standort-Optionen: Unterschied zwischen „Präsenz: Nutzer, die sich in Ihrem Zielgebiet befinden“ und „Präsenz oder Interesse“. Letzteres führt oft zu Klicks aus dem Ausland.
  • Display-Netzwerk-Falle: Warum die Option „Display-Netzwerk einschließen“ in Suchkampagnen oft Budget ohne Qualitäts-Conversions verbrennt.
  • Zielgruppen auf „Beobachtung“ (Observation): Daten sammeln ohne die Reichweite einzuschränken, um spätere Gebotsanpassungen vorzubereiten.

Beispiel:

  • Ein lokaler Handwerker aus Dortmund wählt „Präsenz oder Interesse“. Nutzer aus Indien oder den USA, die nach „Handwerker Dortmund“ suchen (z. B. aus Recherchegründen), sehen die Anzeige und klicken – das Budget wird fehlallokiert. Umstellung auf reine Präsenz löst das Problem.

Gebotsstrategie wählen/anpassen
Buchbezug: Kap. 12.1

  • Anhand der eigenen (fiktiven) Datenlage die passende Strategie zuordnen: Manueller CPC / Klicks maximieren vs. Smart Bidding (Ziel-CPA, Ziel-ROAS)
  • Kurze Entscheidungsmatrix als Diskussionsgrundlage (die 4 Szenarien A–D aus deinem Entwurf eignen sich hier gut als Reflexionsübung, nicht als Rollenspiel)

Google Ads:

  • Datenbasis für Smart Bidding: Algorithmen (Ziel-CPA/Ziel-ROAS) benötigen ausreichend Conversion-Historie (Richtwert: mind. 30 Conversions/Monat), um verlässlich zu optimieren.
  • Klicks maximieren: Ideal für den Start / Testphasen, um schnell Traffic und Daten aufzubauen.

Beispiel:

  • Szenario: Eine neue Kampagne hat erst 3 Conversions generiert. Wenn direkt auf „Ziel-CPA“ umgestellt wird, drosselt Google oft die Ausspielung, da der Algorithmus „blind“ ist.
  • Lösung: Start mit „Klicks maximieren“ oder „Manueller CPC mit Auto-CPC“, bis genügend Conversions eingelaufen sind.

Anzeige selbst optimieren + Empfehlungen-Check
Buchbezug: Kap. 12.2

  • A/B-Gedanke: zweite Anzeigenvariante zur Tag-3-Anzeige erstellen (andere Headlines/Beschreibungen testen)
  • Google-Empfehlungen im Konto kritisch bewerten: Welche verbessern Performance, welche erhöhen nur das Budget?

Google Ads:

  • Responsive Suchanzeigen (RSA) & Asset-Qualität: Nutzen aller 15 Anzeigentitel und 4 Textzeilen; Varianz zwischen Nutzenversprechen, CTAs und USPs. Pinning sparsam einsetzen.
  • Optimierungsscore vs. ROI: Ein Optimierungsscore von 100% bedeutet nicht zwingend mehr Gewinn, sondern oft nur mehr Ausgaben im Sinne von Google (z. B. automatische Umstellung auf Broad Match oder Budgeterhöhung).

Beispiel:

  • Empfehlungen-Check: Google empfiehlt: „Erhöhen Sie Ihr Budget um 5 €“ oder „Zu Broad Match wechseln“.
  • Kritische Bewertung: Broad Match ohne starke Negative-Listen führt zu irrelevanten Klicks. Die Empfehlung wird abgelehnt, stattdessen werden Anzeigenerweiterungen (Sitelinks, Zusatzinformationen) ergänzt, was den Qualitätsfaktor kostenfrei erhöht.

Selbstständige Praxis
Buchbezug: Kap. 3.5, 12.3.4

Kurzer Audit-Bericht: 5 (fiktive) Low-Performer-Keywords identifizieren, Ausschlusskriterien dokumentieren, 3 konkrete Optimierungsmaßnahmen für die eigene Tag-3-Anzeige formulieren

Google Ads:

  • Kennzahlen-Hierarchie: Bewertung nach CTR (Click-Through-Rate), CPC, Conversion-Rate und Cost-per-Conversion.

Das optimale Keyword-Set
Buchbezug: Kap. 3.1–3.2

  • Brainstorming-Methoden, Keyword-Quellen (Unternehmen, Branche, Kunden, Google Suggest)
  • Externe Tools zur Recherche + Keyword-Recherche mit ChatGPT (3.2.5–3.2.6)

Google Ads:

  • Qualitätsfaktor & Relevanz: Warum ein präzises Keyword-Set direkt Einfluss auf den Qualitätsfaktor (Ad Rank, CPC) hat.
  • Broad vs. Targeted: Der Unterschied zwischen generischen Head-Terms (hohes Volumen, hohe Kosten) und spezifischen Long-Tail-Keywords (hohe Conversion-Rate).

Beispiel:

  • Schlecht: Keyword Schuhe (extrem teuer, unklare Suchabsicht).
  • Gut: Keyword nachhaltige laufschuhe herren (spezifisch, hohe Kaufabsicht, niedrigere CPCs).

Keyword-Mining für die eigene Kampagne
Buchbezug: Kap. 3.2

  • Teilnehmende recherchieren Keywords für ihre eigene Tag-3-Anzeigengruppe (nicht generisch, sondern konkret an ihr Produkt/ihre Ad angebunden)
  • Nutzung von Google Suggest + einem externen Tool zum Abgleich

Google Ads:

  • Keyword Planner & Match Types: Grundlagen der Zuordnungsarten (Exact Match [kw], Phrase Match "kw", Broad Match kw) und wie Google Keyword Planner Suchvolumen & Wettbewerb schätzt.

Beispiel:

  • Suchanfrage-Verfechter über Suggest: Gibt man software für bei Google ein, ergänzt Suggest sofort software für buchhaltung kleine unternehmen. Dies zeigt reale, hochrelevante Nutzer-Keywords ohne Spekulation.

Gruppierung nach Suchabsicht & Suchtiefe
Buchbezug: Kap. 3.3

  • Sortierung der recherchierten Keywords in transaktional vs. informational (3.3.1) und nach Suchtiefe/Fachlichkeit (3.3.2)
  • Ergebnis: 2 sauber getrennte Anzeigengruppen als Vorbereitung für den Nachmittag

Google Ads:

  • Single Intent Ad Groups (SIAG): Warum informational- und transaktionsorientierte Keywords niemals in dieselbe Anzeigengruppe gehören (Landingpage-Relevanz & CTR sinken sonst).

Beispiel:

  • Anzeigengruppe 1 (Informational/Top-of-Funnel): wie funktioniert wärmepumpe > führt auf Blogartikel/Ratgeber.
  • Anzeigengruppe 2 (Transaktional/Bottom-of-Funnel): wärmepumpe kaufen dortmund > führt direkt auf die Produkt-/Kontaktseite mit spezifischem Anzeigentext („Jetzt Angebot anfordern“).

Suchbegriffsbericht & ausschließende Keywords
Buchbezug: Kap. 3.2, 12.3.2

  • Da am Vortag schon eine Live-Anzeige lief: erste Search Terms sichten (falls Daten vorliegen) oder mit bereitgestelltem Demo-Datensatz arbeiten
  • Negative-Keyword-Liste erstellen, Match Types zuordnen (Phrase vs. Exact)

Google Ads:

  • Suchbegriffe (Search Terms) vs. Keywords: Keywords sind das, wofür wir bieten; Suchbegriffe sind das, was der Nutzer tatsächlich eingetippt hat.
  • Schutz vor Geldverbrennung: Wie Ausschließende Keywords (Negative Keywords) Fehlauslösungen bei Smart Bidding und Broad Match verhindern.

Beispiel:

  • Ein B2B-Softwareanbieter bucht das Keyword "crm software". Der Suchbegriffsbericht zeigt Einblendungen für crm software kostenlos und crm software open source.
  • Maßnahme: Hinzufügen von kostenlos und open source als ausschließende Keywords (Negative Exact/Phrase).