Projektwoche

Offene Fragen:

!! Automatische Empfehlung: https://support.google.com/google-ads/answer/10538014?hl=de Optimierte Ausrichtung verwenden. Zu einem ähnlichen Cost-per-Conversion mehr Conversions erzielen.

Google Ads Auktionen und Smart Bidding

  • Auktionsdynamik: Die Google Ads Auktionen sind komplex und berücksichtigen neben dem Gebot auch die Qualität der Anzeige, die erwartete Klickrate (CTR), die Relevanz der Anzeige für die Suchanfrage und die Geräte, auf denen die Anzeige geschaltet wird.
  • Smart Bidding Algorithmen: Die Algorithmen hinter Smart Bidding sind kontinuierlich in Entwicklung und nutzen eine Vielzahl von Signalen, um optimale Gebote zu bestimmen. Dazu gehören neben den bereits genannten Faktoren auch demografische Daten, Standortdaten und das Nutzerverhalten.
  • Wertbezogenes Smart Bidding: Hier wird der Wert einer Conversion anhand von definierten Zielwerten (z.B. Umsatz pro Conversion) bestimmt. Der Algorithmus optimiert dann die Gebote, um den Gesamtwert der Conversions zu maximieren.
  • Smart Bidding und weitgehend passende Keywords: Diese Kombination kann besonders effektiv sein, um die Reichweite zu erhöhen und neue relevante Suchbegriffe zu entdecken. Allerdings ist eine sorgfältige Überwachung der Anzeigenleistung und gegebenenfalls eine Anpassung der negativen Keywords erforderlich, um irrelevante Impressionen zu vermeiden.

Kontoebene vs. Kampagnenebene und Assets

  • Granularität: Die Entscheidung, ob Einstellungen auf Kontoebene oder Kampagnenebene vorgenommen werden, hängt von der gewünschten Granularität ab. Auf Kontoebene können allgemeine Einstellungen für das gesamte Konto festgelegt werden, während auf Kampagnenebene spezifische Anpassungen für einzelne Kampagnen vorgenommen werden können.
  • Asset-Gruppen: Asset-Gruppen ermöglichen eine flexible Kombination von Assets und bieten die Möglichkeit, A/B-Tests durchzuführen, um die optimale Anzeigenleistung zu ermitteln.
  • Responsive Search Ads: Diese Anzeigenformate nutzen Asset-Gruppen, um automatisch eine Vielzahl von Anzeigenvarianten zu erstellen, die sich an die jeweilige Suchanfrage anpassen.

KI-gestützte Suchanzeigen und Leistungsplaner

  • KI-Funktionen: Neben der automatischen Erstellung von Anzeigentexten können KI-gestützte Suchanzeigen auch die Anzeigenerweiterungen und die Bildauswahl optimieren.
  • Leistungsplaner: Der Leistungsplaner ist ein leistungsstarkes Tool zur Budgetplanung und -optimierung. Er ermöglicht es, verschiedene Szenarien zu simulieren und die Auswirkungen von Budgetänderungen auf die Leistung zu prognostizieren.
  • Maschinelles Lernen: Sowohl KI-gestützte Suchanzeigen als auch der Leistungsplaner basieren auf maschinellem Lernen, um aus historischen Daten zu lernen und Vorhersagen für die Zukunft zu treffen.
  • KI und Google Anzeigen

  1. Projektanforderungen
  2. Integration von Google Ads / bezahlten Anzeigen in eine Marketingkampagne
  3. Paid Ads über den gesamten Marketing-Funnel
  4. Online-Marketing-Kampagne: „Launch eines neuen Fitness-Trackers“
  5. Vorgeschlagene Projekt Vorbereitung
    1. Tag 1: Grundlagen und Einführung
    2. Tag 2: Kampagnenaufbau und Anzeigenerstellung
    3. Tag 3: Landingpages, Budgetierung und Targeting
    4. Tag 4: Optimierung, Zertifizierung und Präsentation
    5. Tag 5: Präsentation

Das Projekt wird benotet: 10% für jeden vollständigen Abschnitt der Projektanforderungen (80%), 15% Kreativität und Relevanz, 5% Teilnahme.

Projektpräsentation: Ihr habt maximal 20 Minuten Zeit, je nach Anzahl der präsentierenden TN. Bitte testet vorher, ob ihr die Zeit ausreicht. Die Präsentation kann ausführlich bleiben, Ihr stellt ggf. nur bestimmte Folien vor und überspringt andere.

Abgabe am 17.01. nach der Projektpräsentation (Kursende). Die Präsentation kann in Google Drive, in Word, Website, oder Canva (oder oder…) erstellt werden. Ergebnis sollte als PDF oder ähnliches mir vorliegen.

Projektanforderungen

Bei der Planung eines Google-Ads-Projekts als Teil einer Online-Marketing-Kampagne sollten diese 8 Schlüsselaspekte berücksichtigt werden:

  1. Klare Ziele und Zielgruppe: Definieren Sie spezifische, messbare Ziele (z. B. Steigerung des Website-Traffics, Generierung von Leads oder Umsatzsteigerung). Identifizieren und segmentieren Sie Ihre Zielgruppe basierend auf Demografie, Interessen und Online-Verhalten für eine präzise Ansprache.
  2. Keyword-Recherche: Wählen Sie relevante, zielgerichtete Keywords mit ausgewogener Konkurrenz und Kosten pro Klick (CPC) aus, z. B. mit dem Google Keyword Planner.
  3. Erstellung und Verständnis der verschiedenen Google-Anzeigentypen: Lernen Sie die verschiedenen Formate kennen – wie Suchnetzwerk-, Display-, Video- und Shopping-Anzeigen – und nutzen Sie sie gezielt für Ihre Kampagnenziele.
  4. Anzeigentexte: Erstellen Sie überzeugende, handlungsorientierte Anzeigen mit klaren Überschriften, aussagekräftigen Beschreibungen und starken Call-to-Actions (CTAs).
  5. Landingpages: Optimieren Sie Ihre Landingpages hinsichtlich Relevanz, Nutzererfahrung und Conversion-Rate, sodass sie mit dem Versprechen der Anzeige übereinstimmen.
  6. Budget- und Gebotsstrategie: Verteilen Sie Ihr Budget sinnvoll und wählen Sie eine passende Gebotsstrategie (z. B. manuelles CPC, Ziel-CPA oder ROAS), um Ihre Kampagnenziele zu erreichen.
  7. A/B-Tests: Testen Sie verschiedene Anzeigenformate, Kreative und Targeting-Strategien, um herauszufinden, was bei Ihrer Zielgruppe am besten ankommt.
  8. Leistungsüberwachung: Nutzen Sie Google-Ads-Metriken (CTR, CPC, Conversion-Rate etc.) und integrieren Sie Google Analytics, um die Leistung zu überwachen und zu optimieren.

A/B-Tests / Split-Testing

Split-Testing und A/B-Testing sind Begriffe, die häufig synonym verwendet werden.

Split-Testing ist eine Testmethode, bei der eine Kontrollversion Ihrer Website mit einer völlig anderen Version verglichen wird, um herauszufinden, auf welche Version die Besucher Ihrer Website am besten reagieren.

A/B-Testing ist eine Testmethode, bei der eine Kontrollversion mit einer Vielzahl kleiner, einzelner Änderungen dieser Kontrollversion verglichen wird, um festzustellen, welche Version am besten abschneidet.

Es ist am besten, Split-Tests für große Änderungen zu verwenden. Und verwenden Sie dann einen A/B-Test, um eine bestehende Seite weiter zu optimieren, sobald diese beträchtliche Änderung vorgenommen wurde.

Split-Testing

Wenn Sie eine der Seiten Ihrer Website einem Split-Test unterziehen möchten, würden Sie einen Teil Ihrer Besucher auf die „Kontrollseite“ und den anderen Teil auf die „Variationsseite“ schicken.

Diese Landing Pages sollten dasselbe Konversionsziel haben (ein E-Book herunterladen, Ihre E-Mail teilen usw.). Sie sollten sich jedoch im Design der Seiten unterscheiden, z. B. durch unterschiedliche Überschriften, unterschiedliche Formulare oder unterschiedliche Fotos. Diese Seiten sollten unter verschiedenen URLs gehostet werden.

Verivox Organic | Verivox Anzeige Landing Page

A/B Testing

A/B-Tests (zum Teil auch als Split-Run-Tests bezeichnet) haben das Ziel, zwischen zwei unterschiedlichen Varianten die bessere zu identifizieren. Der Name beruht auf der Aufteilung der Zielgruppe.

Die gesamte Gruppe wird gleichmäßig unterteilt in eine Gruppe A und eine Gruppe B. Dementsprechend bekommt die erste Gruppe eine Website-Variante zu sehen, nämlich die Ausgangsversion, während die Gruppe B eine andere Variante, nämlich die zu testende Version, angezeigt bekommt.

Schließlich wird analysiert, welche Variante besser funktioniert, das heißt, welche Version die besseren Ergebnisse erzielt. Durch das Aufteilen der Zielgruppe und das zeitgleiche Testen wird der Einfluss externer Faktoren (z. B. Wetter, Feiertage, Events etc.) minimiert, die bei einem Test, der nacheinander abliefe, die Ergebnisse beeinflussen würden. Anschließend kann die Gewinnerseite weiterverwendet und ein neuer Test mit weiteren Optimierungsmaßnahmen gestartet werden.

Rheinwerk Verlag. Erfolgreiche Websites SEO, SEM, Online-Marketing, Usability von Stefan Rabsch, Mirko Mandic, Esther Keßler

Angenommen, Sie vertreiben Produkte über Ihre Website und möchten herausfinden, wie der Bestell-Button benannt werden sollte.

In Ihrer Ausgangsversion heißt der Button »Absenden«. Sie stellen die Hypothese auf, dass Ihre User aufgrund der Beschriftung des Buttons unsicher sind, was sie auf der Zielseite erwartet.

Sie erstellen daher eine zweite Version des Buttons und nennen ihn »Jetzt bestellen«. Innerhalb Ihres A/B-Tests wird nun der »Absenden«-Button an 50 % der Besucher dieser Webseite ausgeliefert. Die anderen 50 % sehen den »Jetzt bestellen«-Button. Der Knopf könnte auch einfach eine andere Farbe haben: rot und grün oder orange und blau.

Wenn Sie nun die Bestelldaten innerhalb des Testzeitraums analysieren, können Sie feststellen, welche Variante besser funktioniert, und diese Variante nach abgeschlossenem Test für die gesamte Zielgruppe verwenden.

Wichtig: in A/B Nur ein Element testen

Damit Ihre Ergebnisse aussagekräftig bleiben, ist es grundlegend wichtig, dass Sie innerhalb eines A/B-Tests immer nur eine Variable testen. Sie können den Test auch um mehrere Varianten erweitern. Dann entsteht beispielsweise aus einem A/B-Test ein A/B/C/D-Test.

Hier spricht man auch von A/B/n-Tests. Wie gesagt, ist es aber elementar, jeweils nur ein Element (hier könnten das beispielsweise vier verschiedene Varianten einer Webseitenüberschrift sein) gegeneinander zu testen, alle anderen Elemente der Webseite sollten aber bei allen vier Versionen identisch sein. Vergleichen Sie nicht Äpfel mit Birnen, sondern immer nur Äpfel mit Äpfeln und Birnen mit Birnen. Andernfalls sollten Sie sich für einen multivariaten Test entscheiden, den wir im Folgenden noch beschreiben werden.

A/B- & Split-Testdauer-Rechner: A/B Test Duration Calculator | VWO Free Tools

https://www.guru99.com/de/best-a-b-testing-tools.html / https://www.crazyegg.com/ab-testing | https://vwo.com/de/tools/

Integration von Google Ads / bezahlten Anzeigen in eine Marketingkampagne

Bezahlte Werbung, besonders Google Ads, ist ein wichtiger Baustein im digitalen Marketing.

Grundlegendes Konzept: Google Ads sind Anzeigen, die erscheinen, wenn Menschen bestimmte Suchbegriffe bei Google eingeben. Als Werbetreibender zahlen Sie nur, wenn jemand auf Ihre Anzeige klickt (Pay-per-Click oder PPC).

Rolle in der Marketing-Strategie:

  • Während SEO (Suchmaschinenoptimierung) Zeit braucht, um Ergebnisse zu zeigen, bieten Google Ads sofortige Sichtbarkeit
  • Sie erreichen Menschen genau dann, wenn diese aktiv nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen
  • Ideal für neue Websites oder zur Bewerbung spezieller Aktionen und Angebote

Vorteile:

  • Präzises Targeting nach Standort, Zeit, Sprache und Zielgruppe
  • Messbare Ergebnisse und klare Erfolgskontrolle
  • Flexibles Budget – Sie bestimmen selbst, wie viel Sie ausgeben möchten
  • Schnelle Anpassungsmöglichkeiten bei Bedarf

Integration in die Gesamtstrategie: Google Ads funktionieren am besten als Teil einer umfassenden Strategie:

  • Kombination mit Social Media Marketing für Markenbekanntheit
  • Ergänzung zu Content Marketing und SEO für langfristigen Erfolg
  • Unterstützung von E-Mail-Marketing-Kampagnen
  • Verstärkung saisonaler Marketingaktivitäten

Erste Schritte:

  1. Definieren Sie Ihre Zielgruppe
  2. Wählen Sie relevante Keywords
  3. Erstellen Sie überzeugende Anzeigentexte
  4. Setzen Sie ein realistisches Budget
  5. Überwachen Sie die Ergebnisse regelmäßig

Google Ads sind besonders effektiv für:

  • Neue Unternehmen, die schnell Sichtbarkeit erreichen möchten
  • Etablierte Firmen, die bestimmte Produkte pushen wollen
  • Saisongeschäfte
  • Lokale Unternehmen, die Kunden in ihrer Umgebung erreichen möchten

Wenn Sie mit Google Ads beginnen, ist es wichtig, klein anzufangen, die Ergebnisse genau zu beobachten und Ihre Strategie kontinuierlich zu optimieren. Mit der Zeit lernen Sie, welche Anzeigen bei Ihrer Zielgruppe am besten funktionieren.

Bezahlte Anzeigen bei Google – wann und warum?

Sie können bezahlte Anzeigen in einer bestimmten Phase Ihrer Kampagne oder während der gesamten Kampagne einsetzen.

Wann welche Strategie sinnvoll ist:

  1. Paid Ads über den gesamten Funnel:
    • Für größere Unternehmen mit ausreichend Budget und Ressourcen.
    • Besonders geeignet für neue Produkte oder Marken, die Bekanntheit aufbauen möchten.
  2. Paid Ads in spezifischen Phasen:
    • Für kleinere Unternehmen oder Start-ups mit begrenztem Budget.
    • Ideal, wenn der Fokus auf schnellen Conversions liegt (z. B. bei saisonalen Produkten).

Vorteile und Nachteile beider Strategien

1. Paid Ads über den gesamten Marketing-Funnel

Vorteile:
  • Ganzheitlicher Ansatz: Begleitet potenzielle Kunden von der ersten Berührung bis zur Kaufentscheidung.
  • Markenbekanntheit: Stärkt das Bewusstsein für die Marke und schafft Vertrauen.
  • Höhere Conversion-Chance: Durchgehende Präsenz erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Kunden kaufen.
  • Datenbasierte Optimierung: Analysen entlang des gesamten Funnels ermöglichen eine dynamische Budgetverteilung.
  • Wettbewerbsvorteil: Marken bleiben in jeder Phase präsent und verdrängen Wettbewerber.
Nachteile:
  • Hohe Kosten: Der Einsatz von Ads in jeder Phase erfordert ein größeres Budget.
  • Komplexität: Die Strategie erfordert sorgfältige Planung und Überwachung.
  • Streuverluste: In der Awareness-Phase kann ein großer Teil des Budgets auf uninteressierte Nutzer fallen.
  • Längere Amortisationszeit: Es kann dauern, bis sich die Investition in frühen Phasen auszahlt.

2. Paid Ads nur in spezifischen Phasen

Vorteile:
  • Budgetfreundlich: Fokus auf ausgewählte Phasen spart Kosten.
  • Höhere Effizienz: Ressourcen werden gezielt auf „heiße“ Phasen wie die Entscheidungsphase verwendet.
  • Einfache Implementierung: Weniger Kampagnen reduzieren die Komplexität.
  • Schneller ROI: Besonders in der Entscheidungsphase werden direkte Conversions gefördert.
Nachteile:
  • Begrenzte Reichweite: Weniger Präsenz in früheren Phasen kann dazu führen, dass potenzielle Kunden die Marke nicht kennen.
  • Wettbewerbsdruck: Ohne eine starke Awareness-Kampagne kann die Marke im Vergleich zur Konkurrenz untergehen.
  • Fehlende Beziehung zum Kunden: Kunden werden nur in späten Phasen angesprochen, was Vertrauen und Bindung erschwert.
  • Abhängigkeit von externen Faktoren: Funktioniert nur, wenn andere Kanäle (z. B. SEO, Social Media) die Awareness aufbauen.

Beispiel 1: Google Ads nur in der Entscheidungsphase (Decision)

Szenario:

Die Marke möchte Google Ads nur in der Phase einsetzen, in der potenzielle Kunden eine hohe Kaufabsicht zeigen. Das Ziel ist, direkt Conversions zu generieren, ohne Ressourcen in vorherige Funnel-Phasen zu investieren.


Phase: Entscheidungsphase (Decision)

Ziel:

Direkte Verkäufe des Fitness-Trackers durch gezielte Ansprache von Kunden, die aktiv nach ähnlichen Produkten suchen.

Maßnahmen:

  1. Google Shopping Ads:
    • Anzeigen mit Produktbildern, Preisen, Bewertungen und Sonderangeboten.
    • Keywords:
      • „Fitness-Tracker kaufen“
      • „bester Fitness-Tracker 2024“
      • „Fitness-Gadget für Läufer“
    • CTA: „Jetzt bestellen und kostenlosen Versand sichern.“
  2. Google Search Ads:
    • Textanzeigen mit spezifischen Nutzenargumenten.
    • Anzeigen-Titel: „Fitness-Tracker für optimale Leistung – Jetzt kaufen!“
    • Beschreibung: „Erlebe Präzision und Komfort. Bestelle heute und erhalte 10% Rabatt.“
    • Landingpage: Direkt auf die Produktseite oder eine Seite mit exklusiven Angeboten.
  3. Remarketing mit Google Display:
    • Dynamische Banner für Nutzer, die die Website besucht, aber keinen Kauf abgeschlossen haben.
    • Inhalte: Erinnerung an den Tracker mit einem limitierten Rabattcode.
    • CTA: „Dein Fitness-Tracker wartet auf dich – Jetzt 20% sparen.“

Warum nur in dieser Phase?

  • Kunden haben bereits ein Kaufinteresse und suchen aktiv nach Lösungen.
  • Die Investition in Google Ads zielt gezielt auf Conversions ab und vermeidet Streuverluste.
  • Die Strategie nutzt Remarketing, um „warme“ Leads zurückzuholen, die bereits mit der Marke interagiert haben.

Vorteile:

  • Kostenkontrolle: Budget wird nur auf Kunden mit hoher Kaufwahrscheinlichkeit verwendet.
  • Hohe Effizienz: Google Ads bringt direkt Traffic auf die Conversion-fokussierten Seiten.
  • Messbare Erfolge: Verkäufe können exakt den Anzeigen zugeordnet werden.

Mit dieser taktischen Integration von Google Ads maximieren Sie den ROI durch einen klaren Fokus auf die entscheidende Phase des Funnels.

Beispiel 2 Online-Marketing-Kampagne: „Launch eines neuen Fitness-Trackers“

Ziel:

Die Einführung eines neuen Fitness-Trackers, der speziell auf Technik-Enthusiasten und gesundheitsbewusste Kunden abzielt. Ziel ist es, Bekanntheit zu schaffen, Leads zu generieren und letztendlich Verkäufe zu erzielen.


1. Bewusstseinsphase (Awareness)

Ziel:

Potenzielle Kunden auf das Produkt aufmerksam machen und Interesse wecken.

Maßnahmen:

  • Google Ads (Display-Netzwerk):
    • Laufzeit: Woche 1–4
    • Targeting: Interessen wie Fitness, Technologie und Gesundheit.
    • Anzeigenformat: Bildanzeigen mit starkem Fokus auf Design und Nutzen des Trackers („Verfolge deine Fitnessziele in Echtzeit“).
    • Call-to-Action (CTA): „Mehr erfahren.“
  • YouTube-Anzeigen:
    • Kurzvideos (15 Sekunden), die die Kernfunktionen des Trackers präsentieren.
    • CTA: „Erfahre mehr auf unserer Website.“
  • Social Media Ads (Facebook/Instagram):
    • Karussell-Anzeigen mit verschiedenen Produktbildern und kurzen Testimonials.

2. Interessensphase (Consideration)

Ziel:

Die Zielgruppe weiter informieren und zur Interaktion bewegen.

Maßnahmen:

  • Google Ads (Search):
    • Laufzeit: Woche 3–8
    • Keywords: „bester Fitness-Tracker“, „Fitness-Tracker für Läufer“, „Gesundheitstracker kaufen“.
    • Anzeigenformat: Textanzeigen, die auf spezifische Landingpages verlinken.
    • CTA: „Jetzt vergleichen und das passende Modell finden.“
  • Remarketing-Kampagnen (Display):
    • Laufzeit: Woche 4–8
    • Anzeigen für Nutzer, die die Website besucht, aber keinen Kauf abgeschlossen haben.
    • Fokus auf Sonderangebote oder Testimonials („Top bewertet von 97% der Nutzer“).
  • Influencer-Kooperationen:
    • Beiträge und Stories, in denen der Tracker getestet wird.
    • CTA: „Klicke auf den Link in der Beschreibung, um mehr zu erfahren.“

3. Entscheidungsphase (Decision)

Ziel:

Käufer zur Conversion führen.

Maßnahmen:

  • Google Ads (Shopping):
    • Laufzeit: Woche 6–12
    • Produktanzeigen mit Preis, Bewertungen und Rabattaktionen.
    • CTA: „Jetzt kaufen.“
  • Remarketing mit dynamischen Anzeigen (Display & Social Media):
    • Fokus auf spezifische Produkte, die Nutzer bereits angesehen haben.
    • Angebote wie kostenloser Versand oder ein Einführungspreis.
  • E-Mail-Marketing:
    • Anmeldung über Landingpage: Exklusive Angebote für Interessierte.
    • Versand personalisierter Rabatte in Woche 8–12.

4. Bindungsphase (Retention)

Ziel:

Kunden langfristig binden und Folgekäufe generieren.

Maßnahmen:

  • Google Ads (Search & Display):
    • Anzeigen für Zubehör (z. B. Armbänder, Ladegeräte).
    • CTA: „Passe deinen Fitness-Tracker an.“
  • Social Media Retargeting:
    • Zufriedene Kunden werden mit Updates zu neuen Funktionen und Tipps angesprochen.
  • E-Mail-Marketing:
    • Newsletter mit Nutzungstipps, Erfolgsgeschichten und Cross-Selling-Angeboten.

Zeitplan für die Kampagne:

  • Woche 1–4: Aufbau der Bekanntheit (Display, YouTube, Social Media).
  • Woche 3–8: Interesse wecken (Search Ads, Remarketing, Influencer).
  • Woche 6–12: Conversion (Shopping Ads, dynamisches Remarketing).
  • Woche 12+: Kundenbindung (E-Mail, Cross-Selling, Display).

Budgetaufteilung:

  • Awareness: 30%
  • Consideration: 25%
  • Decision: 35%
  • Retention: 10%

Mit dieser Strategie begleitet die Kampagne potenzielle Kunden entlang des gesamten Marketing-Funnels und maximiert die Conversion-Rate.

Vorgeschlagene Projekt Vorbereitung

Tag 1: Grundlagen und Einführung

Technisches Hintergrundwissen und Suchmaschinen

  • Funktionsweise von Suchmaschinen
  • Grundlagen des Search Engine Advertising (SEA)

Google und Google Ads

  • Wie funktioniert Google?
  • Einführung in Google Ads
  • Überblick über Google Ads Produkte:
  • Search
  • Remarketing
  • Display
  • Shopping
  • Video

Kampagnenstrategien

  • Verschiedene Kampagnentypen
  • Auswahl basierend auf Unternehmensstrategie und -zielen

Tag 2: Kampagnenaufbau und Anzeigenerstellung

Kampagnenaufbau in Google Ads

  • Schritt-für-Schritt-Anleitung
  • Google Netzwerke (Display/Search)
  • AdGroups und deren Struktur

Anzeigenerstellung

  • Effektive Anzeigentexte schreiben
  • Anzeigenerweiterungen nutzen

Keyword-Strategien

  • Keyword Match Types
  • Intentionen hinter verschiedenen Match Types

Tag 3: Landingpages, Budgetierung und Targeting

Landingpage-Optimierung

  • Gestaltung zielführender Landingpages
  • Verbindung zwischen Anzeigen und Landingpages

Budgetplanung in Google Ads

  • Festlegung und Verteilung des Budgets

Abrechnungsmodelle und Bid-Strategien

  • CPC (Cost-Per-Click)
  • CPM (Cost-Per-Mille)
  • CPA (Cost-Per-Acquisition)
  • Weitere Bid-Strategien

Targeting-Optionen

  • Zielgruppenauswahl
  • Geografisches Targeting
  • Zeitliches Targeting

Tag 4: Optimierung, Zertifizierung und Präsentation

Kampagnenoptimierung und Monitoring

  • Key Performance Indicators (KPIs)
  • A/B-Testing
  • Kontinuierliche Verbesserung

Remarketing-Strategien

  • Verschiedene Arten von Remarketing-Kampagnen
  • Vorteile von Remarketing in Google Ads
  • Einrichtung von Remarketing-Zielgruppen

Google Ads Zertifizierung

  • Vorbereitung auf die Fundamentals Google Ads Zertifizierung
  • Tipps zum Bestehen der Prüfung

Projektpräsentation

  • Vorbereitung der Präsentation
  • Vorstellung der erarbeiteten Kampagne

Tag 5: Präsentation